Was sind Trikes?

Das Trike welches hier beschrieben wird, ist ein offenes, dreirädriges Straßenfahrzeug. Das erste nachweislich gebaute Trike dürfte wohl das Motor-Farzeug aus dem Jahr 1885 von Karl Benz sein.

Aber die grundlegende Entwicklungsidee der heutigen auf unseren Straßen fahrenden Trikes stammt eher aus den späten 60er und jungen 70er Jahren der USA. Ein Trike ist eigentlich ein Sonder-Kfz oder um es etwas anders zu beschreiben eine Mischung aus Motorrad im vorderen Teil und Auto im hinteren Teil. Der Name “Trike” abgewandelt vom englischsprachigen Begriff für Motorrad ( Bike ) entstand unter Betrachtung der 3 Räder dieses Fahrzeugs der Begriff „Trike“.
Manche nennen es liebevoll Dreirad für Erwachsene, andere wieder nennen es Dreirad-Roadster. Wie auch immer, für die Triker ist es eines der wundervollsten Fahrzeuge auf diesem Planeten.


Die ersten straßenverkehrstechnisch zugelassenen Trikes in Deutschland wurden etwa ab 1980 gebaut, wie z.B. von der damaligen Firma FECHT in Siegen. Seit Mitte der 80er Jahre entstanden mehrere Trike-Hersteller wie Boom, Rewaco, TRIKEtec, WK-Trikes, SMT-Trikes oder Easy-Trikes aber auch Eigenbauten in Deutschland.


Die meisten auf den Straßen fahrenden Trikes sind immer noch mit VW Motoren motorisiert, wie sie früher auch im VW-Käfer, VW-Bus oder auch Porsche 914 eingebaut waren. Auch das System der Hinterachse des VW-Käfer wird in diesen Fahrzeugen genutzt. Da kann es also zu Motorisierungen von 34 PS bis hin zu 100 PS oder vielleicht auch mehr kommen.
Diese Trikes besitzen im Regelfall entweder in der Mitte vor dem Fahrer oder linksseitig von ihm die normale H-Schaltung wie beim Kfz.  Bei einigen Modellen ist zusätzlich eine Handbremse am Lenker für das Vorderrad vorhanden.
Das Kupplungspedal links und die Fußbremse rechts befinden sich am Vorbau des Fahrzeugs im Fußbereich des Fahrers. Gasgeben ist so einfach wie bei jedem anderen Motorrad.

Zugelassen sind diese Fahrzeuge in den meisten Fällen als Sonder-Kfz, PKW-offen oder neuere Fahrzeuge unter dem Begriff „Trike“.
Es gibt aber auch unter den Trikes Sondermodelle die durch größere Bauarten und Motorisierungen glänzen, wie z.B. mit einem 5.7 L Chevrolet-Motor oder mehr. Ebenso sind behindertengerechte Umbauten für solch ein Fahrzeug möglich.

Heute neu gebaute Trikes bestechen mittlerweile mit völlig anderen Motorisierungseinheiten ( Peugeot, Ford, Daimler oder VW) und besitzen zusätzliche Sicherheits-und Fahrkomfort-Komponenten ( ABS, ASR, ESP und Tiptronic ).
Hierbei wurden viele Technologien aus den heutigen Automobilen übernommen.
Leider sind damit auch die Anschaffungspreise gestiegen, aber der Fahrkomfort und die Sicherheit dieser Fahrzeuge beruhigt die finanziell angeschlagene Seele schnell.

Zu fahren sind Trikes mit der Führerscheinklasse B (alte Klasse 3).
Jeder neue Fahrer muss sich eigentlich nur daran gewöhnen, dass er mittig seiner Spur fahren muss und darauf achten, dass sein Fahrzeug hinter ihm noch etwas breiter ist. Ansonsten ist ein Trike technisch zu fahren wie ein Motorrad
und zu handhaben wie ein Auto. Auch für Trikes besteht mittlerweile die Helmpflicht. Darüber hinaus gibt es auch Modelle, an denen Sicherheitsgurte vorgesehen und damit zu nutzen sind. Wie jedes Kfz muss ein Trike auch alle 2 Jahre zur technischen Hauptuntersuchung.
In Einzelfällen wird sogar eine Abgasuntersuchung vorgenommen, die aber sowohl technisch als auch sonst fraglich ist, da Trikes in Deutschland durch eine Einstufung in einer Abgasnorm keinerlei steuerliche Begünstigung haben.
Die Feinstaubplakette entfällt für dreirädrige Kraftfahrzeuge.


Versicherungstechnisch lassen sich Trikes sowohl in Haftpflicht und Kasko als Motorrad, Pkw-Offen oder im eigens dafür geschaffenen Trike-Tarif versichern.

Trikes sind keine Fahrzeuge zum rasen oder für schnellere Geschwindigkeiten jenseits der 150 Km/h, obwohl das bei vielen Trikes durchaus möglich wäre. Sie sind vielmehr dafür geschaffen bequem, risikoloser als bei einem Motorrad und befreiter als bei einem Cabriolet das Fahren auf schönen Strecken durch wundervolle Gegenden und Landschaften zu genießen.


Heute nennt man das eher „cruisen“.

 

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